App-solut gesund

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Die Deutsche Telekom und Quentiq haben zum Jahreswechsel ein neues Angebot online gestellt. Über eine kostenlose Handy-App können die wichtigsten Gesundheitswerte in Echtzeit überwacht und analysiert werden.

Erfolg für die Gesundheit – das Quentiq-Portal © Quentiq

Bonn/ Zürich. Wie gesund und fit bin ich wirklich? Zwar gibt es bereits einige Online-Angebote, die einzelne Werte erfassen, einen umfassenden Check hat aber nur, wer möglichst viele Werte im Blick hat, um den persönlichen „Health-Score“ zu ermitteln. „Immer mehr unserer Kunden wollen fit sein und nehmen ihre Gesundheit selbst in die Hand. Dies ist ein spannender neuer Markt für uns“, erklärt Dr. Axel Wehmeier, Leiter des Konzerngeschäftsfelds Gesundheit Deutsche Telekom. „Wir können hier zeigen, wie aus intelligenter Vernetzung pfiffige Produktideen werden. Davon werden wir in Zukunft noch mehr vorstellen“.

Mit dem neuen Angebot aus der Kooperation zwischen Deutsche Telekom und der Schweizer Firma Quentiq funktioniert dies wie folgt: Per kostenloser App, Smartphone oder anderen vernetzten Geräten, wie eine Digitalwaage oder ein Vitadock-Blutdruckmessgerät, zeichnen die Kunden z.B. Ernährungsverhalten, Stresssituationen, Schlafphasen und Fitnessaktivitäten auf. Die Fitness-App z.B. bietet eine Auswahl von Sportarten an und errechnet anhand der gemessenen Dauer und Strecke in Echtzeit, wie intensiv die Aktivität gewesen ist. Wer dabei einen kompatiblen Pulsfrequenzmesser trägt, kann seine Werte ergänzen.

Die jeweils gemessenen Werte laden die Nutzer in das Quentiq-Portal. Das System wertet die Daten aus und ergänzt sie im persönlichen Profil. Aus allen Daten errechnet das System den Health Score – einen Wert zwischen 1 und 1.000. Je höher, desto besser. Der Wert ist keine statische Größe: Sind die Nutzer aktiv und treiben Sport steigt er, ansonsten fällt er.

Die Quentiq-Software berechnet den Wert auf Vergleichsbasis. Der Test basiert auf der Forschung von Wissenschaftlern des Unispitals Zürich in Kooperation mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Neben den Vitaldaten wie Alter, Körpergröße, Geschlecht, Gewicht oder Blutdruck wird auch die Lebensweise des Anwenders, wie Tabak- und Alkoholkonsum, seine sportlichen Aktivitäten sowie seine Selbsteinschätzung berücksichtigt. Diese sensiblen persönlichen Daten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert.

Wer den Fitnessvergleich nicht scheut, kann auch Freunde auf die Seite einladen. So können sich Quentiq-User mit Verwandten, Freunden und Kollegen vergleichen oder sie direkt zum Wettbewerb herausfordern. Die Nutzer entscheiden selbst, wer ihre Daten einsehen darf. Zusätzlich können sich die User auch eigene Ziele setzen wie „zweimal die Woche Sport treiben“ oder einen Halbmarathon zu laufen. Für besonders gute Werte können die User künftig auch Preise gewinnen.

„Wir wollen Menschen dafür begeistern, ihr eigenes Wohlbefinden einfach und spielerisch zu verbessern. Gesundheit darf Spaß machen. Die neuen Technologien bieten dazu viele Möglichkeiten“, sagt Peter Ohnemus, Geschäftsführer von Quentiq.

Die unterschiedlichen Apps wird es für mehrere Smartphone-Betriebssysteme geben. Wer kein Smartphone samt App nutzen möchte, kann seine Aktivitäten auch händisch in das zur App gehörende Internetportal eingeben.

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