Die Mitarbeiter der DTAG München unterstützen die DKMS im Kampf gegen Leukämie. Bei regelmäßigen Betriebstypisierungen haben sich in 17 Jahren über 5.000 Mitarbeiter in die Knochenmarkspenderdatei eingetragen – kürzlich wurde Nr. 5.000 geehrt.
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Bonn/München. Kürzlich sind die Telekom-Mitarbeiter in München aufgerufen worden, sich in die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei aufnehmen zu lassen. Mit einem Wattestäbchen ist ein Wangenabstrich genommen worden, welchen die DKMS analysieren lässt. Über 140 Mitarbeiter folgten dem Aufruf. Auch Horst Winner unterstützte die Aktion der Telekom, er ist der 5000. Telekom-Beschäftigte, der sich typisieren ließ. "Als der Aufruf kam, habe ich keine Sekunde gezögert. Mit wenig Aufwand kann ich viel Gutes tun“, da ist sich der Telekom-Mitarbeiter sicher und ergänzt: "Am Ende kann man vielleicht sogar einem Menschen das Leben retten."
Cindy Beer, Mitarbeiterin des Telekom-Tochter-Unternehmens Scout24, hat die Typisierungsaktion in München organisiert. "Ich freue mich, dass sich so viele Kollegen an der Aktion beteiligt haben", sagt sie. "Die meisten waren begeistert, dass die Typisierung so unkompliziert vonstatten geht. Sie hatten vorher gedacht, dass die Analyse für sie viel mehr Aufwand ist."
Die Deutsche Telekom unterstützt die DKMS seit 1994, indem sie Betriebstypisierungen organisiert und die Kosten für die Registrierung übernimmt. Denn jede Typisierung kostet die DKMS 50 Euro. 5000 Mitarbeiter wurden dadurch in die DKMS aufgenommen. Über 40 Telekom-Mitarbeiter haben bereits mit einer Stammzell- oder Knochenmarkspende einem Leukämiepatienten eine Chance auf Leben geschenkt. Und es sollen noch viele weitere folgen. Deswegen sind auch in diesem Jahr weitere Typisierungsaktionen an verschiedenen Telekomstandorten geplant. „Wir leben als führendes Wirtschaftsunternehmen gesellschaftliche Verantwortung. Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die uns durch ihr persönliches Engagement bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen“, sagt Cordelia Hiller, Pressesprecherin der Deutschen Telekom.
"Die Deutsche Telekom zählt zu den aktivsten Unterstützern der DKMS. Wir freuen uns, dass sie uns schon so viele Jahre die Treue hält", sagt Nicole Heßmert vom Aktionsteam der DKMS bei der Ehrung von Horst Winner. "Gemeinsam möchten wir noch viel im Kampf gegen Leukämie erreichen und hoffen auf viele weitere Telekom-Spender."
Die DKMS ist eine gemeinnützige Gesellschaft und auf Spenden sowie den Einsatz Freiwilliger angewiesen. Die DKMS vermittelt die Stammzellen in alle Welt, darunter an Patienten in den USA, Frankreich, Schweden, England und den Niederlanden.
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