Nach Gottschalk die Nationalmannschaft

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Der Deutsche Fußball-Bund hält Gottschalks Wette, dass bis kurz vor Weihnachten 500.000 Alt-Handys zugunsten „Ein Herz für Kinder“ abgegeben werden. Die Spieler Jérôme Boateng und Dennis Aogo gehen mit gutem Beispiel voran.

Für "Ein Herz für Kinder": Dennis Aogo, Oliver Bierhoff und Jérôme Boateng (v.l.) © Deutsche Telekom AG

Bonn. „Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung hat beim Deutschen Fußball-Bund lange Tradition“, sagte DFB-Manager Oliver Bierhoff. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) unterstützt mit der Nationalmannschaft die Deutschlandwette von Thomas Gottschalk und ruft alle Fans auf, ihre Alt-Handys für den guten Zweck abzugeben.



Egal, ob die Altgeräte defekt sind oder noch funktionieren, ob sie zerkratzt oder zerbrochen sind: Jeder kann sein altes Gerät zum Telekom Shop bringen oder im Internet Adressetiketten für den kostenlosen Versand ausdrucken. Die Besucher des Freundschaftsspiels Deutschland gegen die Niederlande am 15. November in Hamburg hatten sogar die Möglichkeit, ihre Handys vor der Begegnung am Telekom Truck abzugeben.



Bis zum 17. Dezember möchte die Deutsche Telekom mindestens 500.000 Mobiltelefone, die nicht mehr gebraucht werden, einsammeln. Pro Alt-Handy spendet der Telekommunikationskonzern zwei Euro an BILD hilft e.V. "Ein Herz für Kinder". Alle Spendengelder und Erlöse aus dieser Aktion landen garantiert in Projekten der Hilfsorganisation. "Ein Herz für Kinder" unterstützt Kinderheime, Kliniken, Schulen, Kindergärten, aber auch Familien oder Straßenkinder. In welche Projekte die Spendengelder fließen, entscheidet die Hilfsorganisation.



Thomas Gottschalk stellte die Aktionswette Anfang Oktober in der "Wetten, dass…?"-Sendung vor. Die Auflösung findet kurz vor Weihnachten in der "Ein Herz für Kinder"-Spendengala am 17. Dezember live im ZDF statt. Die Telekom hofft, einen Spendenbetrag von mindestens einer Million Euro überreichen zu können. Bierhoff ist motiviert: „Wir unterstützen diese nachhaltige Aktion für die Umwelt und für hilfsbedürftige Kinder sehr gerne und hoffen, dass viele Alt-Handys zusammen kommen."

In Deutschlands Schubladen liegen laut Branchenverband BITKOM rund 72 Mio. nicht mehr benötigte Handys. In diesen Handys stecken wertvolle Rohstoffe, die nicht in der Mülltonne landen dürfen. Sie bestehen zu rund einem Viertel aus Metallen. Darunter sind Wertstoffe wie beispielsweise Kupfer, Silber, Gold oder Palladium, aber auch schädliche Schwermetalle wie Cadmium oder Blei. Alte Mobiltelefone werden entweder weiterverwendet oder umweltgerecht recycelt. Wertvolle Rohstoffe werden dabei der Wiederverwertung oder dem Recyclingkreislauf zugeführt. So können natürliche Ressourcen geschont werden.








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