Gehörlose und Hörgeschädigte können und wollen kommunizieren – auch am Telefon. Dank moderner Technik ist es möglich, mit Gebärdensprache zu telefonieren.
In Deutschland leben rund 14 Millionen Gehörlose und Hörgeschädigte. Damit auch sie mit ihren Verwandten und Freunden telefonieren können, hat die Deutsche Telekom eine Deaf-Hotline (Hörgeschädigten-Hotline) eingerichtet.
In der T-City Friedrichshafen stellt die Telekom Gehörlosen sogar öffentliche Telefone zur Verfügung – mit Schrift- und Gebärdensprache. Alle Gehörlosen-Telefone sind mit Bildschirmen, Kameras und dem „TeSS“-Service ausgestattet: Dieser Dienst ermöglicht es Hörgeschädigten, mit hörenden Menschen zu telefonieren. TeSS vermittelt den Gehörlosen an einen Gebärdendolmetscher, der dann die Gebärdensprache in die Lautsprache übersetzt.
Zuhause genügt der Download einer Software und die Installation einer Webcam, um zu telefonieren. Wenn Schriftsprache übersetzt werden soll, hilft der Dolmetscherdienst TeScript weiter. Die Vermittlung zwischen Hörgeschädigten und Hörenden übernimmt der Gebärdensprachen-Dolmetscherdienst TeSign.



TeSS – Gehörlos telefonieren |
| Dank Telefonen von TeSS können Hörgeschädigte jetzt telefonieren. Hier erhalten Sie alle Infos zur Technik. |
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Deutscher Gehörlosen-Bund |
| Der DGB setzt sich für Gehörlose und Hörgeschädigte in Deutschland ein. |
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Projekt: Gehörlosentelefonie |
| In Friedrichshafen testet die Telekom den Einsatz von öffentlichen Telefonen für Gehörlose und Hörgeschädigte. |
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